Bauwerksabdichtung

W 1.1 - E
Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser bei Bodenplatten und erdberührten Wänden

W 1.2 - E
Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser bei Bodenplatten und erdberührten Wänden mit Dränung

W 2.1 - E
Hohe Einwirkung von drückendem Wasser < 3,0 m Eintauchtiefe

W 2.1 - E
Hohe Einwirkung von drückendem Wasser < 3,0 m Eintauchtiefe

Sichere Bauwerksabdichtung nach der Wassereinwirkungsklasse DIN 18533
- gegen jede Wasserbelastung

Der jährliche Bauschadens-bericht listet Schäden an Gebäuden in Millionenhöhe auf. Ein erheblicher Teil dieser Schäden befindet sich an erdberührten Bauteilen. Für die betroffenen Eigentümer ist die Behebung solcher Schäden mit zusätzlichem Kostenund Zeitaufwand verbunden. Dies ist umso ärgerlicher, als sich viele Bauschäden vermeiden lassen – durch eine detaillierte Planung, eine sorgfältige Ausführung sowie durch hochwertige, geprüfte Produktsysteme, die speziell auf die Anforderungen im Bautenschutz zugeschnitten sind. Fa Schmitz bietet Qualitätslösungen, mit denen Bauwerke sicher und langfristig geschützt werden. Dabei stützen wir uns auf eine über 100-jährige

Tradition in der Produktion bauchemischer Produkte und auf zahlreiche Innovationen in diesem Bereich, zuletzt unsere schnell abbindende bitumenfreie Bauwerksabdichtung. Und vor allem: Auf zahllose trockene Gebäude. Schäden im erdberührten Bereich gehen häufig darauf zurück, dass die Wasserbelastung des Bauwerks nicht ausreichend beachtet wird. Entscheidend sind daher eine sorgfältige Untersuchung und genaue Kenntnis der Bodenverhältnisse vor Beginn der Abdichtungsmaßnahme. Grundsätzlich lassen sich die Beanspruchungen in vier Lastfälle gliedern. DIN 18533 – Bodenfeuchte/ nichtstauendes Sickerwasser Bodenfeuchte ist im Erdboden vorhandenes 

kapillargebundenes Wasser, z. B. Saugwasser, Haftwasser und Kapillarwasser. Das heißt Wasser, das sich durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleiten lässt. Eine dem Lastfall Bodenfeuchte vergleichbare Belastung wird durch das von Niederschlägen herrührende, nichtstauende Sickerwasser erzeugt. Nichtstauendes Sickerwasser ist Oberflächen- und Sickerwasser in flüssiger Form, das auf die Abdichtung keinen hydrostatischen Druck ausübt. Mit diesem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn der Boden bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus stark durchlässigen Böden, z. B. Sand oder Kies, besteht. Das anfallende Wasser muss bis zum freien Grundwasserstand absickern können. 

Nichtstauendes Sickerwasser ist auch bei schwachdurchlässigen Böden in Kombination mit einer funktionstüchtigen Dränung nach DIN 4095 anzunehmen. DIN 18533 – drückendes Wasser/ aufstauendes Sickerwasser Drückendes Wasser ist Wasser, das von außen Druck auf das Bauwerk ausübt. Dieser Druck ist wiederum abhängig von der umgebenden Wassersäule. Der Lastfall drückendes Wasser wird unterschieden in aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser. Bei wenig durchlässigen Böden, mit einem Durchlässigkeitsbeiwert ≤ 10–4/m/s, muss damit gerechnet werden, dass sich in den Arbeitsräumen eindringendes Sickerwasser vor den Bauteilen zeitweise aufstaut und dieses als Druckwasser beansprucht. Drückendes Wasser ist ebenfalls anzunehmen, wenn Grundwasser das Bauwerk beansprucht.

Schritt für Schritt - Außenabdichtungssanierung

Systemaufbau
1. Mineralischer Untergrund
2. Altbitumen
3. Hohlkehle & Hohlkehlenspachtel HKS
4. Mineralische Egalisierung / Vordichtung 
5. Kratzspachtelung  
6. Erste Abdichtungslage
7. Glasseidengewebe
8. Zweite Abdichtungslage 
9. Drän- und Schutzschicht

Detailskizzen
a. Abdichtungsanschluss bei bodengleichen Fenstern
b. Abdichtungsdetail bei einschaliger Bauweise mit Sockelputzsystem
c. Abdichtung einer Gebäudetrennfuge bei durchgehender Bodenplatte

1. Untergrundprüfung mit Testbenzin. Bitumen löst sich und verfärbt einen Schwamm. Teer dagegen nicht.
2. Vorhandenen Teeranstrich restlos entfernen. Gleiches gilt bei Bitumen ohne ausreichende Haftung zum Untergrund.
3. Am Boden/Wandanschluss sowie Sockel wird die Altabdichtung grundsätzlich entfernt.
4. Anschließend Hohlkehle am Fußpunkt aufbringen. Sockel- und Fußpunkt komplett abspachteln

1. Aufbringen einer vollflächigen Haftbrücke
2. Erste Abdichtungslage auf die ausgehärtete Haftbrücke aufbringen. In die erste Abdichtungslage wird vollflächig das Glasseidengewebe eingespachtelt.
3. Auftrag der zweiten Abdichtungslage
4. Drän- und Schutzschicht

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